Prof. Dr. Oliver Scheytt besucht die "Kufstein Summer School" in Epidavros. Foto: Fachhochschule Kufstein

Interview mit Oliver Scheytt

Über das Thema „Häuser ohne Hüter. NRW-Museen und Theater im Sanierungsstau“ diskutierte Oliver Scheytt auf WDR3 zusammen mit Yilmaz Dziewior (Museum Ludwig) und Ulrich Wackerhagen (Literaturhaus Köln). Der Beitrag dauert eine Stunde und ist online nachzuhören (Link: podcast-ww.wdr.de/medp/fsk0/133/1332717/wdr3forum_2017-03-26_haeuserohnehueter_wdr3.mp3)

Workshops zur Kulturstrategie und Evaluierung

Eine Stadt aus Österreich wird im Jahr 2024 Europäische Kulturhauptstadt sein. Die Bewerbung muss bis Ende 2018 eingereicht werden. Das österreichische Bundeskanzleramt unterstützt die Bewerberstädte auf ihrem Weg mit einer Reihe von vier Workshops, an denen Oliver Scheytt als Moderator und Berater mitwirkt. Die erste Veranstaltung der Reihe am 6. April 2017 war der Thematik „Kulturstrategie und Evaluierung“ gewidmet. Vorträge von Dr. Patrick Föhl (Kulturentwicklungsplanung) und Ulrich Fuchs (Evaluation und Wirkungen von Kulturhauptstädten) inspirierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihren Austausch in Arbeitsgruppen, die wesentlichen Elemente und Fragestellungen in der Entwicklung von Kulturkonzepten gewidmet waren.

© Elke Sieber

Die zweite Ideenschmiede zur Erarbeitung der Kulturstrategie AALEN.2020 widmete sich am 7. April 2017 der Thematik „Kulturtourismus“. Akteure aus Kulturszene und Tourismus, Vertreter der Stadt und der öffentlichen Kultureinrichtungen erörterten die Potentiale einer verbesserten Zusammenarbeit und die möglichen Wirkungen und Zielgruppen von kreativen Allianzen im Kulturtourismus von Aalen und der Region. Impulsgeber war Dr. Yvonne Pröbstle, die u.a. die Ergebnisse einer bundesweiten Studie zu Kulturtourismus vorstellte. Elke Sieber und Oliver Scheytt moderierten die Veranstaltung. In fünf Arbeitsgruppen konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Ideen reflektieren.

Stiftung & Sponsoring

Zum 20jährigen Jubiläum der Zeitschrift „Stiftung und Sponsoring“ (http://www.stiftung-sponsoring.de/) hat Oliver Scheytt unter Mitwirkung des Team von KULTUREXPERTEN (Lisa Höhne, Svenja Reiner und Annika Sandtner) sowie KULTURPERSONAL (Sabrina Huber, Marie Meiniger, Katharina Reitz, Christian Jansen und Dirk Schütz) 

einen umfassenden Beitrag zur wirkungsvollen Personalgewinnung von Kulturstiftungen verfasst. Der Beitrag behandelt die Themen Personalgewinnung im Stiftungsmanagement, den Stellenmarkt und das Funktionsprofile von Kulturorganisationen. Eine Printversion kann bei uns angefordert werden.

Kulturstrategie Aalen 2020

Oliver Scheytt hat zusammen mit Elke Sieber in Aalen den ersten von vier geplanten Workshops zur „Kulturstrategie 2020“ geleitet. In den vier Handlungsfeldern Kulturereignisse, Kulturtourismus, Kulturnetzwerke und Kulturimmobilie soll die Strategie

zusammen mit Stadtverwaltung, Bürgern, Wirtschafts- und Kreativszene erarbeitet werden. Nach dem ideenreichen Abend folgen noch Workshoptage im April, Mai, Juli, Sommer 2017 bis im Herbst 2017 das Gesamtkonzept verabschieden werden soll.

 

6jähriges Jubiläum

In diesem Jahr feierte KULTUREXPTEREN Dr. Scheytt GmbH sechsjähriges Bestehen. Die Anfang 2011 eingetragene GmbH hat mittlerweile gemeinsam mit KULTURPERSONAL die 5. Etage der Huyssenallee 78-80 bezogen. 

© Ursula Kaufmann

Bei einem Nachmittag der offenen Tür konnten die Gäste auch die Fotoausstellung von Ursula Kaufmann „Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal“ mit 18 großformatigen Bildern besichtigen. 

PÚBLICA17 am 27.01.2017 in Madrid

© Julio César González

PÚBLICA17 ist das wichtigste Zusammentreffen für Kulturschaffende im Bereich Kulturmanagement in Spanien. Auf Einladung der Veranstalter Fundación Contemporánea, der Círculo de Bellas Artes de Madrid und des Goethe-Instituts hat Oliver Scheytt einen Vortrag zu Berufsbildern und Karrieren in der Kultur- und Kreativwirtschaft gehalten.

Vorträge von Prof. Dr. Oliver Scheytt

Prof. Dr. Oliver Scheytt hat in den vergangenen Monaten mehrere Vorträge zu kulturpolitischen Themen in Deutschland und Österreich gehalten.

Im Rahmen von MusikImPuls: Festival des Hörens hat er am 3. Dezember 2016 zum Thema „Was kann Kulturpolitik vom Musikhören lernen“ referiert und sich mit den Wechselwirkungen von Musik und Kulturpolitik befasst. So hat er den jeweiligen Kontext von Kulturpolitik und Musikhören im Alltag und in speziellen der Musik gewidmeten Räumen reflektiert. Dabei ist er auch auf die Geschichte der Kulturpolitik eingegangen und hat herausgearbeitet, dass sich Kulturpolitik heute viel mehr als früher in „Netzwerken“ und „Partizipationstrukturen“ bewegt, was in gleicher Weise für die Praxis der Musikvermittlung gilt.

In seinem Vortrag am 7. November 2016 bei der Tagung des Arbeitskreises Museumsmanagement im Freilichtmuseum am Kiekeberg bei Hamburg bezog Oliver Scheytt sich direkt auf das Tagungsthema „Zwischen kulturellem Reichtum und knappen Kassen. Perspektiven der Museumsfinanzierung“ und stellte drei Finanzierungsstrategien für Museen vor, deren Basis eine aktivierende Kulturpolitik sein sollte. (pdf)  

Dr. Wiese, Prof. Scheytt, Dr. Dreyer, Foto FLMK

Oliver Scheytts Beitrag beim Kulturinvest-Kongress hatte den Titel „Stillstand der Kultur bei forciertem Betrieb?“. Er arbeitete unterschiedliche Strategien für die Begründung  der Kulturfinanzierung heraus unter Berücksichtigung der größten Kostenquellen für Kulturorganisationen: Ihre Immobilien und ihr Personal. Der Kongress fand am 3. und 4.11.2016 in Berlin statt und hatte als Motto: "Quo vadis Kulturmarkt?"

Am 29. September 2016 war Oliver Scheytt zu einer Keynote vom österreichischen Bundeskanzleramt bei einer Veranstaltung unter dem Titel „Kultur bringt’s! Die Europäische Kulturhauptstadt als Chance für nachhaltige Stadtentwicklung“ eingeladen . Das Impulsreferat im Haus der Europäischen Union beschäftigte sich mit den generellen Chancen und den Herausforderungen der Europäischen Kulturhauptstadt in den verschiedenen Phasen der Vorbereitung, Planung, Realisierung und Implementierung. 2024 wird eine österreichische Stadt Europäische Kulturhauptstadt. Die Entscheidung dafür wird von einer EU-Jury voraussichtlich im Jahr 2019 gefällt. 

Veröffentlichung: Handbuch Kulturmanagement

Oliver Scheytt hat in der aktuellen Ausgabe des Handbuch Kulturmanagement. Recht, Politik & Praxis (http://www.kulturmanagement-portal.de/) den Blickpunkt zum Thema Kulturfinanzierung geschrieben. Dabei geht er auf aktuelle Beispiele der Kulturpolitik Deutschlands ein und erklärt drei Strategien für aktivierende Kulturfinanzierung.

Mandate

Folgende Institutionen haben KULTUREXPERTEN in letzter Zeit mit der Personalsuche Führungspositionen beauftragt: Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg, KulturRegion Stuttgart, das Deutsche Hygiene-Museum Dresden sowie drei Landesregierungen.

Neuerscheinung "Die Kulturimmobilie. Planen-Bauen-Betreiben"

Oliver Scheytt stellt neue KuPoGe-Publikation vor

Nicht erst seit den Querelen um die Elbphilharmonie in Hamburg ist deutlich geworden, welche Bedeutung Kulturbauten für eine Stadt haben und welche Schwierigkeiten sie bereiten können. Museen, Opern, Theater, Konzerthäuser, Kulturzentren, Bibliotheken und Volkshochschulen prägen die urbane Silhouette und sind Motoren der Stadtentwicklung sowie des Kulturtourismus. Gleichzeitig repräsentieren sie ein Investitionsvolumen in Milliardenhöhe. Vor diesem Hintergrund ist das Management von Kulturbauten von der Planung über die Realisierung bis hin zur Renovierung und Umnutzung ein zentrales Aufgabenfeld der Kulturpolitik. 

Die Publikation lässt ausgewiesene ExpertInnen zu Wort kommen, die ganzheitliche Lösungen für Kulturimmobilien

in den Spannungsfeldern von Stadtentwicklung und Kulturbetrieb, Investition und Folgekosten, öffentlicher Hand und Privatwirtschaft präsentieren.

Oliver Scheytt / Simone Raskob / Gabriele Willems (Hrsg.): Die Kulturimmobilie. Planen – Bauen – Betreiben. Beispiele und Erfolgskonzepte, Edition Umbruch, Bd. 32, Texte zur Kulturpolitik, Bielefeld: Transcript Verlag 2016, 400 S. 29,99 Euro

Veröffentlichung: Politik & Kultur

In der Zeitung des Deutschen Kulturrats (https://www.kulturrat.de/publikationen/zeitung-politik-kultur/) haben Oliver Scheytt und Lisa Höhne einen Beitrag zum Thema Kulturimmobilien verfasst. „Der Plan vom Planen, Bauen und Betreiben“ beschreibt anschaulich die Prozesse und Entscheidungen, die zur Konzeption und Umsetzung einer erfolgreichen Kulturimmobilie in Gang gesetzt werden müssen und arbeitet Problemfelder heraus.(pdf 

Veröffentlichung "Public Marketing"

In der Juli/August’16 Ausgabe des Magazins Public Marketing zum Thema Community Branding  hat Oliver Scheytt den Beitrag „Cultural Governance im Kulturtourismus“ (Public_Marketing_07-08-2016_s32-34.pdf) veröffentlicht. Dabei plädiert er für eine stärkere Verständigung der Akteure beider Felder, Touristikern und Kulturverantwortlichen, und arbeitet ein Leitbild für deren Zusammenarbeit aus. (http://www.publicmarketing.eu/heftarchiv/)

KulturInvest Kongress 2016

„Quo Vadis Kulturmarkt?“ ist das Motto vom diesjährigen Forum für Kulturmanagement, Kulturmarketing und Kultursponsoring

Am 03. und 04. November 2016 findet im Verlagsgebäude des Tagesspiegel in Berlin der achte KulturInvest-Kongress statt. Das wichtigste Forum für Kulturanbieter und Kulturförderer zeigt neueste Trends im Kulturmanagement auf und richtet seinen Fokus in diesem Jahr auf den wachsenden Kulturmarkt. An zwei Kongresstagen reflektieren über 75 Experten in 10 Themenfeldern Modelle und Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Kultur,  Wirtschaft, Öffentlicher Hand und Medien und präsentieren neueste Trends. Ein finales Abschlussforum mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien diskutiert über die Mechanismen und Zukunftsperspektiven des Kulturmarktes. 

Globale ökonomische und soziale Entwicklungen stellen große Herausforderungen für Kulturpolitiker, Kulturanbieter und deren Kooperationspartner dar. Die Etablierung betriebswirtschaftlicher Management- und Marketingprozesse in öffentlichen und privatwirtschaftlichen Kulturinstitutionen, 

die Übernahme kultureller Verantwortung durch Wirtschaftsunternehmen und kulturpolitisches Umdenken eröffnet neue Entwicklungschancen für das Zusammenwirken von Kultur, Wirtschaft, öffentlicher Hand und Medien. 

Der Tagesspiegel fördert die Diskussion rund um das Kultur-Business und öffnet sein Verlagsgebäude am Askanischen Platz für die Teilnehmer des KulturInvest Kongresses. Erstmalig begleitet das FORUM - KULTUR UND ÖKONOMIE aus der Schweiz mit Referenten aus seinen Gründungsunternehmen den Kongress als Premiumpartner. Darüber hinaus fördert eine starke Allianz aus 50 namhaften Unternehmen und Medien den Kongress, dazu gehören: Berlin Partner für Technologie und Wirtschaft, HORIZONT, ARTE-Magazin, RSM Verhülsdonk,  Goethe-Institut, Bayer Kultur, Mihai, Dussmann, bcsd, Fiylo und Ruhrcult. Das Relexa Hotel „Stuttgarter Hof“ bietet in unmittelbarer Nähe Zimmerkontingente für Kongressteilnehmer. Veranstalter vom KulturInvest-Kongress ist die Causales – Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH.

http://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturinvest-kongress

Pressemitteilung der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. zu den Vorstandswahlen

Oliver Scheytt wurde als Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. wiedergewählt. Pressemeldung vom 25.11.2015 als Download

KULTURTOURISMUS

Im Rahmen des Bayerischen Museumstages 2015 in Kulmbach hielt Prof. Dr. Oliver Scheytt einen halbstündigen Vortrag mit dem Titel „Nicht nur wenn es regnet. Plädoyer für ein neues Selbstbewusstsein der Museen als professionelle Tourismuspartner“. Im Fokus standen dabei die Potentiale, die sich in der Partnerschaft von Museen mit den Akteuren im Kulturtourismus mobilisieren lassen.

KULTUREXPERTEN ist Mitglied einer Bietergemeinschaft, bestehend aus dem Deutschen Tourismusverband e.V., dem DIW Berlin, der dwif-Consulting GmbH, der mediamare consulting GmbH und der Sandstein Kommunikation GmbH, die dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein Angebot zu folgender Thematik gemacht hat: „Die Destination als Bühne: Wie macht Kulturtourismus ländliche Regionen erfolgreich?“ Die Bietergemeinschaft erhielt im Juni den Zuschlag. KULTUREXPERTEN wird daher in den kommenden Jahren drei noch auszuwählenden Modellregionen beratend zur Seite stehen.

Am 11.11.2015 forderte ein Projektteam der Bietergemeinschaft circa 100 Regionen in Deutschland auf, sich als Modellregion für das Projekt zu bewerben. Ausgewählt wurden Reisegebiete mit einer Einwohnerdichte von unter 150 Einwohnern/km². Verfügen diese Regionen zudem über kulturtouristische Angebote bzw. Initiativen, haben sie die Chance, in das BMWi-Förderprojekt aufgenommen zu werden. Bewerbungsschluss ist der 11.01.2016. Danach erhalten die drei besten Bewerbungen ein individuelles Coaching für die Entwicklung vermarktungsfähiger Produkte und die Vernetzung von Tourismus- und Kulturverantwortlichen. Die Entscheidung für die drei Modellregionen fällt im Januar 2016.

Weitere Informationen unter:

www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=738250.html

THEATER- UND MUSIKMANAGEMENT AN DER LMU MÜNCHEN

Die LMU München bietet seit 2008 berufsbegleitend eine Weiterbildung für angehende Führungskräfte im Theater- und Musikmanagement an. Vermittelt werden grundlegende Methoden und Kompetenzen aus Wissenschaft und Praxis, um Kulturinstitutionen verantwortungsbewusst leiten zu können. Elementar dafür sind Kenntnisse in den Bereichen Kulturvermittlung, Personalführung und Kulturpolitik.

Die Weiterbildungsreihe umfasst sechs dreitägige Module. Im Rahmen des Moduls Personalorganisation und -führung betreute Prof. Dr. Oliver Scheytt im Juli 2015 

ein ganztägiges Seminar zum Thema „Personalauswahl und Berufsperspektiven im Kulturbetrieb“.

Für das Kalenderjahr 2016 können noch Anmeldungen entgegengenommen werden (ACHTUNG: Der offizielle Anmeldeschluss ist bereits vorbei, dennoch gibt es noch wenige Restplätze!).

Weitere Informationen sind zu finden unter: www.lmu.de/theatermanagement

KulturInvest Kongress 2015

Der Kulturmarken-Award wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen und wird in diesem Jahr bereits zum 10. Mal verliehen. Bis zum 31. August 2015 können Bewerbungen in den sieben Wettbewerbskategorien „Europäische Kulturmarke“, „Europäische Kulturtourismusregion“, „Europäische Trendmarke“, „Europäischer Kulturinvestor“, „Europäisches Bildungsprogramm“, „Europäische/r Kulturmanager/in“

sowie  „Stadtmarke des Jahres im deutschsprachigen Raum“ eingereicht werden. Eine 30köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Oliver Scheytt entscheidet wer für den Preis nominiert wird. Die Preisträger werden am 29. Oktober in Berlin geehrt.

Weitere Informationen: 

http://kulturmarken.de/veranstaltungen/kulturmarken-award

Aktuelle Mandate

Zu den Auftraggebern von KULTUREXPERTEN in der letzten Zeit gehört eine Reihe von bedeutenden Institutionen: Bach-Archiv Leipzig, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.

Neuererscheinung Leitfaden Kultursponsoring

Gemeinsam mit Prof. Dr. Julia Frohne (Professorin für Wirtschaftspsychologie und Management an der International School of Management in Dortmund) und Brigitte Norwidat-Altmann (Leiterin Verwaltungsmarketing im Presse- und Kommunikationsamt der Stadt Essen) hat Oliver Scheytt ein neues Handbuch zum Sponsoring verfasst. Kultursponsoring hat sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Praxis von Kultureinrichtungen und -veranstaltungen eine wachsende Relevanz gewonnen. Diese Entwicklung geht mit einer stetigen Professionalisierung einher. Kulturbetriebe auf der einen und Unternehmen auf der anderen Seite gehen bei der Anbahnung und Umsetzung von Sponsorships zunehmend planvoller und systematischer vor. Auch die Fachliteratur zum Sponsoring ist in den letzten beiden Jahrzehnten umfangreicher geworden. Doch gibt es bisher erst wenige Publikationen, die auf die spezifischen Rahmenbedingungen

und Strukturen von Kulturinstitutionen und -betrieben bei der Sponsorengewinnung eingehen. So liegt ein Hauptmotiv für dieses Buch darin, die Elemente des Sponsoringmanagements vorrangig aus der Perspektive der Kulturorganisationen zu reflektieren. Im Fokus der Ausführungen steht somit die Gestaltung der Aufgaben und Prozesse bei der Sponsorengewinnung und -betreuung.

Strategieberatung für die KulturRegion Stuttgart

KULTUREXPERTEN hat die KulturRegion Stuttgart im Jahr 2011 bei ihrer Neuausrichtung unterstützt mit Workshops, Experteninterviews und konkreten Vorschläge für die zukünftige Arbeit. Daran mitgewirkt hat Dr. Patrick Föhl, der in seinen Publikationen und Beratungstätigkeiten einen Schwerpunkt in den Bereichen Regional Governance und Kulturentwicklungsplanung hat.

KULTUREXPERTEN hat 2012 auch an der Besetzung der Geschäftsführung der KulturRegion Stuttgart mitgewirkt. Die positiven Entwicklungen der KulturRegion Stuttgart sind in dem folgenden Artikel der Stuttgarter Nachrichten gewürdigt worden:

click pdf

Mandate herausragender Museen, Stiftungen und Kulturorganisationen

KULTUREXPERTEN hat im ersten Halbjahr 2014 die Besetzung herausragender Positionen in der Museumslandschaft begleitet. Dazu gehörten zwei Direktionen bedeutender Kunstmuseen sowie die Leitung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände bei den Museen der Stadt Nürnberg. 

Daran schloss sich die Besetzung der Direktion eines der größten deutschen Kunstvereine an. Aktuell widmet sich KULTUREXPERTEN der Besetzung der Geschäftsführung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI sowie der Position des Generalsekretärs (m/w) der Stiftung Niedersachsen.

KULTUREXPERTEN-Netzwerk unterstützt bei Strategieberatung

Im Arbeitsfeld Strategieberatung arbeitet KULTUREXPERTEN mit individuell zusammengestellten Teams, um den jeweiligen Auftraggeber bei der Entwicklung seiner strategischen Planungen und Aufgabenstellungen mit einer bestmöglichen Fachexpertise zu unterstützen. Mit dem Beraternetzwerk ACULTOS werden Städte bei der Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ und deren Realisierung über längere Zeiträume begleitet. So besteht mit der Kulturhauptstadt Pafos ein Vertrag bis zum Jahr 2017.

Die Aufträge in Deutschland lassen sich im Wesentlichen drei Themenkomplexen zuordnen: Neupositionierung der gesamten Kulturinstitution, Marken- und Leitbildentwicklung, Personal- und Organisationsentwicklung. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Arbeit von KULTUREXPERTEN ist die Mobilisierung von Potentialen innerhalb der Organisation und in deren Umfeld vor allem durch neue Formen der Steuerung, der Kommunikation und Kooperation.

Goethe Institut

Das Goethe-Institut ist die größte deutsche Mittlerorganisation, die mit 158 Institutionen weltweit vertreten ist. Sie wird hauptsächlich aus Bundesmitteln finanziert.

Oliver Scheytt wurde am 24. Juni 2014 erneut in die Mitgliederversammlung des Goethe-Institutes gewählt. Diese setzt sich aus Vertretern der Bundesrepublik Deutschland und Persönlichkeiten aus verschiedenen Zweigen des kulturellen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens zusammen. Die Mitgliederversammlung ist das höchste konstitutive Organ des Vereins Goethe-Institut. Ihre Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und wählen das Präsidium, beraten das Institut bei Grundsatzfragen,

aber auch bei einzelnen Projekten und geben Empfehlungen. Die Mitglieder kommen aus sehr unterschiedlichen Zusammenhängen und garantieren daher eine kreative und intellektuelle Vielfalt für die Beratungen. Dies ermöglicht einen vertieften Einblick in kulturelle Szenen und Trends sowie Fragen der nationalen und internationalen Kulturpolitik. Zur Mitgliederversammlung gehören unter anderem Schmuck- und Modedesignerin Henriette Joop, die Schriftstellerin Juli Zeh, die Museumsdirektorin Marion Ackermann, die Tänzerin und Choreografin Arila Siegert sowie die frühere Staatsministerin für Kultur und Medien Christina Weiss.

Siebter Kulturpolitischer Dialog

Wie politisch sind die Künste - Können Künstlerinnen und Künstler die Gesellschaft verändern?!

Kulturpolitik setzt und schafft Rahmenbedingungen für die Entfaltung der Künste. Schon daraus ergibt sich, dass Kultur, Kunst und Politik keine getrennten Sphären sind, sondern in Wechselwirkung zueinander stehen. Der kulturpolitische Dialog hat beleuchtet, welche Wirkungen die Künste in Politik und Gesellschaft entfalten und auf sie haben.

 

Podiumsdiskussion mit

  • Ministerin Ute Schäfer
  • Dr. Inke Arns (Hartware MedienKunstVerein, Dortmund)
  • Prof. Mischa Kuball (Künstler, Düsseldorf)
  • Prof. Dr. Jutta Limbach (Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts a.D. und ehemalige Präsidentin des Goethe-Instituts)
  • Milo Rau (Regisseur, Köln)
  • Daniel Wetzel (Rimini Protokoll, Berlin)

Ein erster Teil der Aufzeichnung der über die zweieinhalbstündige Dialogveranstaltung berichtet, wurde am Sonntag, den 13.04.2014 um 19:05 Uhr auf WDR3 in der Reihe Forum WDR3 gesendet.

Summer School für Kulturmanagement in Epidauros

Oliver Scheytt wird erneut als Referent bei der Summer School für Kulturmanagement vom 1. bis 7. Juni 2014 in Epidauros teilnehmen, die schon zum fünften Mal von der Fachhochschule Kufstein veranstaltet wird. Das diesjährige Thema lautet: „Returning from Centers to Periphery.-The Power of Emerging Cultural Communities in Europe”. Im Fokus der Veranstaltung steht die Fragestellung, auf welche Weise kleine und mittlere Städte wie Portland (USA), Linz (Österreich) oder Pafos (Zypern) ein innovatives kulturelles Klima erzeugen können, durch das junge Leute und das Umland angesprochen werden können.

Mit Unterstützung des Goethe-Instituts und der Allianz Stiftung wurden Protagonisten der regionalen Kulturentwicklung wie Künstler, Kulturmanager, Kuratoren oder engagierte Bürger eingeladen. Die Summer School dient dem Austausch von Fachwissen in einem internationalen Kontext und dem Studium innovativer Konzeptionen. Interessenten können sich an Ms. Angela Scalet, summerschool@fh-kufstein.ac.at wenden.

Siehe auch www.fh-kufstein.ac.at

"Wie international sind die Künste in NRW?"

Beim 6. Kulturpolitischen Dialog am 23. November 2013 waren Gäste der Dialogrunden: Lutz Förster (Künstlerische Leitung Tanztheater Wuppertal Pina Bausch), Sigrid Gareis (Geschäftsführerin Akademie der Künste der Welt), Katharina Sieverding (Künstlerin), Johan Simons (Intendant Münchner Kammerspiele) und Rein Wolfs (Intendant Bundeskunsthalle Bonn).

Dabei wurde die Bedeutung und Wirkung von internationalen Künstlern und Kulturmanagern in und aus NRW diskutiert. Weitere Fragen des Nachmittags waren: Brauchen ausländische Künstlerinnen und Künstler eine spezielle Förderung? Wie wirken „regionale“ und „ausländische“ Künstler zusammen und wo treffen sie aufeinander? Welche Konzepte existieren für die Förderung von internationalen Produktionen und Koproduktionen?

Wie arbeitet NRW mit den Akteuren auf nationaler Ebene in der „Auswärtigen Kulturpolitik“ zusammen?

Die Moderation lag bei Frau Dr. Christiane Hoffmans und Herrn Prof. Dr. Oliver Scheytt.

Der Dialog wurde vom WDR aufgezeichnet und kann als Podcast nachgehört werden (http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr3/forum196.html). Weitere Informationen zum Kulturpolitischen Dialog finden Sie unter: www.mfkjks.nrw.de/kultur/kulturpolitische-dialoge-im-mfkjks-12548/ Bezugsquelle:https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mfkjks

(Foto: MFKJKS, Jörg Pruß)

KM-Magazin

Beitrag von Oliver Scheytt zum Thema "Personalsuche für Kulturbetriebe" im KM-Magazin

Download

Interview mit Oliver Scheytt in der Frankfurter Allgemeinen

Am 17. September 2013 erschien in der Frankfurter Allgemeinen ein Interview mit Oliver Scheytt zum Thema: "Man muss ein Brandstifter sein"

Download

"Künstlerinnen und Künstler in Quartieren"

Am 06. Juli 2013 fand der 5. Kulturpolitische Dialog zum Thema Kreativquartiere statt. Aus ihren Erfahrungen mit Quartieren und deren Künstlern berichteten: Hans Dreher (Regisseur, Leitung ROTTSTR 5 Theater), Prof. Dieter Gorny (Geschäftsführer ecce - european centre for creative economy), Susanne Hegmann (Künstlerin, Delegierte für die IGBK - Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste), Dr. Gail Kirkpatrick (Leiterin der Kunsthalle Münster) und Reinhard Wiesemann (Unternehmer, Inhaber Unperfekthaus). Folgende Fragen standen im Fokus der Diskussion: Welche Effekte haben die Quartiere für die Kunstproduktion selbst und die Stadtentwicklung insgesamt? Wie lässt sich ein Kreativquartier entwickeln und welche Investoren sind dafür erforderlich? Zudem wurde die Rolle der Politik in diesen Entwicklungen beleuchtet. Schlussendlich wurde auch diskutiert, welchen langfristigen Effekt die Kulturhauptstadt RUHR.2010 auf die Entstehung neuer Kreativquartiere hatte.

Moderaten waren Frau Dr. Christiane Hoffmans und Herr Prof. Dr. Oliver Scheytt.

 

Der Dialog wurde vom WDR aufgezeichnet und kann als Podcast nachgehört werde (http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr3/forum196.html). Weitere Informationen zum Kulturpolitischen Dialog sowie das gesamte Transkript finden Sie unter: www.mfkjks.nrw.de/kultur/kulturpolitische-dialoge-im-mfkjks-12548/

Bezugsquelle: https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mfkjks

(Foto: MFKJKS, Jörg Pruß)

Berufung ins Kompetenzteam

Am 10. Juni 2013 hat der Kanzlerkandidat der SPD Oliver Scheytt als Mitglied seines Kompetenzteams für Kunst und Kultur vorgestellt. 

Link: www.spd.de/spd_organisationen/kulturforum/

Public Marketing

Portrait von Oliver Scheytt in Public Marketing

Download

Neue Kulturdezernentin für die Stadt Köln

Die Stadt Köln hat KULTUREXPERTEN Mitte Februar beauftragt, sämtliche Bewerbungen auf die im Januar ausgeschriebene Kulturdezernentenstelle auszuwerten und weitere bestgeeignete Persönlichkeiten ausfindig zu machen und direkt anzusprechen.

Am 22. April hat KULTUREXPERTEN der Auswahl-kommission mit dem Oberbürgermeister, dem Stadtdirektor, den Fraktionsvorsitzenden sowie den Kulturpolitischen Sprechern

von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP eine Kandidatin und drei Kandidaten vorgestellt. Nach intensiver Beratung hat sich die Kommission für die Wahl von Frau Susanne Laugwitz-Aulbach am  30. April im Rat der Stadt Köln ausgesprochen.

Kölner Stadtanzeiger 17.04.2013

Kölner Stadtanzeiger, 23.04.2013

Die Welt, 24.04.2013

Summer School for Arts Management in Epidavros (Griechenland)

Die Fachhochschule Kufstein Tirol veranstaltete vom 12. bis zum 18. Mai zum vierten Mal die „Summer School for Arts Management“ in Epidavros (Griechenland). Die diesjährige Seminarreihe stand unter dem Titel „Do We Need New Cultural Identities? Strategies of Cultural Management for Representation and Cooperation of Art Institutions and Artists across Europe”.

Oliver Scheytt nahm zum vierten Mal an der Summer School teil. Das Thema seines Vortrags lautete „Multi-dimensional Project Management for a European Capital of Culture“. Die Lecture war fokussiert auf die Strategien, Methoden und Instrumente zur Reduktion von Komplexität, die eine der größten Herausforderungen bei der Planung und Realisierung einer Kulturhauptstadt Europas ist.  

Anhand praktischer Beispiele aus dem RUHR.2010 Alltag mit ihren 300 Projekten und 5000 Events erklärte er Projekt- und Netzwerkmanagement, Verantwortlichkeiten, Kampagnen und Governance-Prozesse. Eine effektive Orchestrierung hilft nicht nur den Überblick zu behalten, sondern bildet auch die Basis für eine „lernende Organisation“.

Zudem bot Oliver Scheytt einen zweisprachigen Workshop zum Thema Karriereberatung an. Nach einer Analyse der unterschiedlichen Anforderungen von Kulturinstitutionen erarbeitete er mit den Studenten ihre individuellen Profile als Kulturmanager. Zudem tauschten sich die beiden Workshop Teams über konkrete Bewerbungen und Lebensläufe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus und entwickelten individuelle Verbesserungsvorschläge.

http://www.fh-kufstein.ac.at

http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/

E-Book „Programm- und Projektmanagement im Kulturbetrieb. Die Organisation der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“. Raabe-Verlag, (in englisch und deutsch erhältlich).

 

Schauspielintendanz für die Wuppertaler Bühnen

KULTUREXPERTEN wurde Ende 2012 mit der Personal-beratung für die Besetzung der Schauspiel-intendanz bei den Wuppertaler Bühnen betraut. Aus einem Kandidatenpool von 50 Persönlichkeiten, die sich zum einen auf gezielt platzierte Anzeigen beworben hatten und zum anderen von KULTUREXPERTEN direkt angesprochen worden waren, konnten Ende März/Anfang April sieben geeignete Kandidatinnen und Kandidaten der Findungs-kommission unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Peter Jung vorgestellt werden.

Der Aufsichtsrat der „Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH“ hat sodann am 12. April Frau Susanne Abbrederis einstimmig gewählt. 

Remscheider GENERAL-Anzeiger 9.04.2013 

Westdeutsche Zeitung, 12.04.2013

Programm- und Projektmanagement im Kulturbetrieb

Das Programm- und Projektmanagement einer Europäischen Kulturhauptstadt stellt eine außergewöhnliche Herausforderung dar. In relativ kurzer Zeit muss ein Kulturbetrieb aufgebaut werden, der in der Lage ist, eine Fülle von Projekten zu planen, zu kommunizieren und zu realisieren. Es handelt sich dabei nicht etwa nur um ein Festival von wenigen Wochen, sondern um das Programm eines gesamten Jahres. Jede Kulturhauptstadt steht unter erheblichem Zeit- und Finanzdruck. Zudem ist eine große Bandbreite von künstlerischen Genres und Akteuren zu berücksichtigen. Schließlich wird erwartet, dass die Kulturhauptstadtorganisation lang anhaltende Effekte im Hinblick auf die kulturellen Netzwerke und die kulturelle Infrastruktur erzielt, vor allem eine Steigerung des Kulturtourismus und signifikante Investments in Stadt und Region bewirkt. Die Autoren dieses Buches haben bei der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 in unterschiedlichen Rollen den gesamten Prozess vom Aufbau der Trägergesellschaft bis hin zu deren Liquidation durchlaufen. Schon von Beginn an hat Eckart Achauer als Berater für den Aufbau sowie sämtliche Bereiche des Projekt- und Prozessmanagements dieser Gesellschaft kontinuierlich mitgewirkt. Aus dieser Zusammenarbeit ist sodann die Idee zu diesem Buch entstanden, das Eckart Achauer und Oliver Scheytt als Ganzes verantworten, zu dem aber auch eine Reihe von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der RUHR.2010 GmbH Textpassagen beigesteuert haben.

Aus dieser Zusammenarbeit ist sodann die Idee zu diesem Buch entstanden, das Eckart Achauer und Oliver Scheytt als Ganzes verantworten, zu dem aber auch eine Reihe von ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der RUHR.2010 GmbH Textpassagen beigesteuert haben.Wesentlich ist den Autoren, nicht nur den Aufbau einer Organisation oder die Strukturen eines Kulturbetriebes zu beschreiben (Kapitel C), sondern die unterschiedlichen Prozesse in den Blick zu nehmen, die für das Programm- und Projektmanagement eines Kulturbetriebes von ganz wesentlicher Bedeutung sind (Kapitel B und D). Eine Kulturhauptstadtorganisation hat, so wie auch jeder andere Kulturbetrieb, zahlreiche "Schnittstellen" zu Kulturakteuren, Agenturen, Partnerorganisationen und Beratern. Daher wird ausführlich dargestellt, wie ein Know-how-Transfer organisiert wird, wie qualifiziertes Personal gewonnen und eine Agentur passgenau eingesetzt werden kann (Kapitel E). Schließlich spielt die "Cultural Governance" eine wesentliche Rolle bei der Willensbildung und im Netzwerkmanagement (Kapitel F).

Berufsbilder im Kulturmanagement

Der KulturInvest-Kongress am 25. und 26.10. 2012 bietet mit mehr als 60 Referentinnen und Referenten in 19 Parallelforen Einblicke in viele neue Themengebiete. Tagungsort ist zum dritten Mal das Verlagshaus des Tagesspiegel in Berlin. Oliver Scheytt wirkt in dem von der KM Kulturmanagement Network GmbH am 26.10. präsentierten Panel zum Schwerpunktthema „Strategisches Personalmanagement“ mit. Er setzt sich in seinem Vortrag mit Berufsbildern im Kulturmanagement auseinander. Erstmals öffentlich vorgestellt wird dabei die Studie der International School of Management Dortmund (ISM) zu den Prozessen der Personalgewinnung und Personalauswahl in Kulturbetrieben.

Die von der KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH und der KM Kulturmanagement Network GmbH initiierte Studie wurde unter Führung von Prof. Dr. Julia Frohne (ISM) im Frühjahr 2012 durchgeführt. Auf Basis qualifizierter Interviews mit Personalverantwortlichen von Kultureinrichtungen wurde zum ersten Mal im Detail untersucht, wie Rekrutierungsprozesse in Kunst und Kultur ablaufen und welcher Aufwand damit verbunden ist. Bei dem Panel werden zudem Erfahrungen aus der Praxis des Personalmarketings und -managements sowie der Personalentwicklung vorgestellt und diskutiert. Weitere Infos zum KulturInvest-Kongress 2012 unter: www.kulturinvest.de.

Kulturberufe

Die November-Ausgabe des Monatsmagazins von Kulturmanagement Network (Nr.73) ist dem Schwerpunktthema „Kulturberufe“ gewidmet. Im Einleitungsbeitrag des Magazins mit dem Titel „Im Dunkeln tappen oder Orientierung gewinnen?“ formuliert Oliver Scheytt Thesen zur Entwicklung von Berufsbildern für Kulturmanagerinnen und Kulturmanager. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung mit der Besetzung von Stellen in allen Genres des Kulturmanagements und in der Ausbildung von Kulturpersonal begründet er die Sinnhaftigkeit, sich systematisch mit Anforderungsprofilen und Bewerberprofilen auseinanderzusetzen.

„Berufsbilder“ könnten die Verständigung zwischen Personalverantwortlichen und Stellenbewerbern wesentlich erleichtern. Merkwürdigerweise sei das Thema „Personalmanagement“ in Forschung und Lehre zum Kulturmanagement noch völlig unterbelichtet, obwohl Kulturausgaben überwiegend Personalausgaben seien.

Download

EU-Jury wählt Pafos zur Kulturhauptstadt Europas 2017

Im Jahr 2017 stellen Zypern und Dänemark die beiden Europäischen Kulturhauptstädte. Am 14. September hat die 13-köpfige internationale Jury der Europäischen Union den Wettbewerb um den begehrten Titel für Zypern zwischen Nikosia und Pafos entschieden. Im August war bereits Aarhus für Dänemark ausgewählt worden.

Pafos2017 konnte die Jury mit dem Konzept der „Open Air Factory“ voll und ganz überzeugen. Die Programmatik, das Projektmanagement sowie das Personal- und Organisationskonzept wurden bei dem Besuch der Jury am 12./13. September und dem entscheidenden Jurypanel durch zahlreiche Akteure von Pafos2017 eindrucksvoll erläutert.

Seit Anfang 2011 stützt sich Pafos auf die Beratung von ACULTOS. Nach der erfolgreichen Nominierung geht es in nächster Zeit darum, die Organisation für die Realisierung des Projektes Pafos2017 aufzubauen. Die Stadt Pafos will die Zusammenarbeit mit ACULTOS  fortsetzen und setzt dabei vor allem  auch auf die Kompetenz in der Auswahl, Beratung und Qualifizierung von Führungskräften. 

"Ausgebildet? – Ausgezeichnet! Künstlerförderung in NRW"

Foto: MFKJKS, Ralph Sondermann

So lautet das Thema des 4. Kulturpolitischen Dialogs zur Situation der Künste in NRW, der am 10. November von Dr. Christiane Hoffmans und Prof. Dr. Oliver Scheytt moderiert wird. Mit dem Thema „Künstlerförderung“ ist eine der wichtigsten Aufgaben der Landes-Kulturpolitik angesprochen: Welche Bedeutung hat die öffentliche Förderung für die Künstlerinnen und Künstler? Wie haben sich die Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote in den vergangenen Jahren entwickelt? Welche Konzepte existieren für Stipendien, Preise, Residenzen? Wie wirken die Akteure der Künstlerförderung und der Künstlerhäuser in Nordrhein-Westfalen zusammen? Welche Rolle spielen die nationalen und internationalen Institutionen und Netzwerke der Künstlerförderung?

Die Kulturministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Ute Schäfer hat den Kulturpolitischen Dialog ins Leben gerufen. Mit der Moderation der Dialogreihe hat sie Christiane Hoffmans und Oliver Scheytt betraut. Kürzlich sind beide Dokumentationen der beiden ersten Veranstaltungen erschienen. Die Redaktion dieser Publikationen lag bei KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH.

Bezugsquelle:

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mfkjks

KULTURKONFERENZ RUHR 2012 am 15. September 2012

Prof. Dr. Oliver Scheytt moderierte am 15. September 2012 die

„KULTURKONFERENZ RUHR 2012 KULTURMETROPOLE ZUKUNFT. DIE NEUE DEKADE GESTALTEN.“

Im Einladungstext hieß es dazu:

„Viele Hoffnungen, aber auch Herausforderungen bewegen in diesen Monaten die regionale Kultur in der Metropole Ruhr.Hoffnungszeichen setzen etwa die Museen der Region mit ihrem Netzwerk der RuhrKunstMuseen und zeigen damit, dass regionale Kooperation jeden einzelnen Partner stärken und zur kulturellen Standortsicherung beitragen kann. Die städtischen Theater machen sich gerade gemeinsam auf den Weg und wollen als Theater-netzwerk Ruhr die anlässlich der Kulturhauptstadt erprobten kooperativen Arbeits-strukturen im Marketing und darüber hinaus wieder aufleben lassen. Herausforderung ist die Sicherung der Vielfalt der Kunst und Kultur. Viele Projekte – nicht nur der freien Szene – setzen sich mit der finanziellen Not und der sozialen Situation in unseren Städten aus-einander. Wie können wir diese Vielfalt erhalten und sie für die Metropole zum Markenzeichen werden lassen?“

 Podiumsteilnehmer waren unter anderem:

  • Kulturministerin Ute Schäfer
  • Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthövel
  • Direktor der Kulturstiftung Pro Helvita, Pius Knüsel
  • Intendant der Ruhrtriennale, Prof. Heiner Goebbels
  • Intendant Theater Oberhausen, Peter Carp
  • Direktorin der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen und Sprecherin der RuhrKunstMuseen, Dr. Christine Vogt

Nähere Infos unter: www.KULTURKONFERENZ.METROPOLERUHR.de

Fachzeitschrift "Absatzwirtschaft"

Die Fachzeitschrift „Absatzwirtschaft“ hat mit Oliver Scheytt ein Interview zur Nachhaltigkeit der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 geführt und damit den Erfolg der „Kulturmarke des Jahres 2010“ gewürdigt. Den vollständigen Text finden sie hier… (click pdf)

 

Kulturinfarkt?!

Die Streitschrift „Der Kulturinfarkt“ hat eine ungewöhnlich intensive öffentliche Diskussion über die Kulturpolitik in Deutschland ausgelöst. Darin wird der Kulturstaat als eine „Ersatzveranstaltung“ bezeichnet.

In dem 2008 erschienenen Buch „Kulturstaat Deutschland“ entwickelt Oliver Scheytt systematisch kulturpolitische Leitbegriffe wie „Kulturbürger“, „kulturelle Grundversorgung“, „kulturelle Infrastruktur“, „kulturelle Öffentlichkeit“ oder „kulturelle Bildung“. All diese Begrifflichkeiten werden von den Autoren des Kulturinfarkts permanent verwendet, indes meist verdreht. Immerhin wird Oliver Scheytt mit seinem Konzept der aktivierenden Kulturpolitik im Text der Streitschrift (S. 60) erwähnt, als Quelle wird das Buch „Kulturstaat“ indes nicht zitiert.

Die seinerzeitige Rezension des Buches „Kulturstaat Deutschland“ durch Hermann Glaser hat im Kontrapunkt zum „Kulturinfarkt“ höchste Aktualität gewonnen:

»Darauf hat man seit langem gewartet: dass die vielfältigen und anregenden kulturpolitischen Diskurse der letzten Jahre zusammengeführt und in vernetzender Reflexion präsentiert, kommentiert und auch kritisiert würden. In einer Zeit, da in der politischen Sprache grassierende semantische Erbärmlichkeit auf umfangreiche begriffliche Vakua hindeuten, ist es ein Glücksfall, dass nun mit diesem Buch auf hohem Niveau kulturpolitische Definitionen und Imaginationen, Retrospektiven und Perspektiven zur Verfügung gestellt werden, die eine kulturpolitische Übereinstimmung jenseits von Ideologie ermöglichen helfen.«Hermann Glaser, kulturpolitische mitteilungen, 124/1 (2009)

Oliver Scheytt hat das Buch parallel zu seiner Mitarbeit der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Kultur in Deutschland“ (2003-2007) verfasst. Es belegt eindeutig, dass die Kulturpolitik in Deutschland keineswegs bei der „Kultur für alle“-Position der 1980er Jahre stehengeblieben ist, wie die Kulturinfarkt-Autoren behaupten.

Die Debatte wird auch von der Kulturpolitischen Gesellschaft aufgegriffen. Mehr denn je besteht Anlass, dass sich „Kulturpolitik“ neu justiert. Ein Kommentar zu dem Buch „Kulturinfarkt“ von Oliver Scheytt und Norbert Sievers, der in den Kulturpolitischen Mitteilungen der Kulturpolitischen Gesellschaft erscheint, ist nachzulesen unter http://www.kupoge.de/newsletter/anlagen/129/kumi136_20.pdf.

Forsa-Umfrage bestätigt den Imagewandel der Metropole Ruhr

Das Kulturhauptstadtjahr 2010 hat offenbar eine nachhaltige Wirkung entfaltet. Fast jeder zweite Deutsche hat ein positives Bild vom Revier.

RUHR.2010 hat das Image des Ruhrgebiets verändert. Vor vier Jahren kam gerade mal zwei Prozent der Menschen in Deutschland die Kultur in den Sinn, wenn sie befragt wurden, was ihnen spontan zum Ruhrgebiet einfalle. Mittlerweile sind es immerhin zehn Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Initiativkreises Ruhr (IR).

„Das Bild vom Ruhrgebiet ist deutlich im Wandel“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner bei der Vorstellung der Ergebnisse am 3. Februar 2012. Noch vor wenigen Tagen sei das Bild vom Ruhrgebiet außerhalb des Reviers überwiegend von der Kohle und dem Bergbau dominiert gewesen,

heißt es in der Studie. Auf die Frage, was ihnen spontan zum Ruhrgebiet einfalle, nannten 53 Prozent der Menschen im Jahr 2008 die Kohle. Inzwischen sind es gerade einmal 34 Prozent der Befragten – ein starker Rückgang um 19 Prozentpunkte. Für die Studie wurden insgesamt 1500 Menschen befragt, zuletzt im Februar 2012.Der Forsa-Studie zufolge haben 43 Prozent der Deutschen, die nicht in der Metropole Ruhr leben, ein positives Bild vom Revier. Nur neun Prozent der Menschen haben ein negatives Bild vom Revier. Die restlichen Befragten sehen das Ruhrgebiet  „neutral“ oder reagierten unterschiedlich. Viele Bürger im Ruhrgebiet hätten eine derart positive Einschätzung nicht erwartet. Nur 35 Prozent der Ruhris glauben, dass die Deutschen ein positives Bild vom Ruhrgebiet  haben.

KMM Akademie

Die KMM Akademie ist die Institution für ein systematisches Angebot zur Qualifizierung von Führungskräften in öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Kulturbetrieben in Deutschland. Im Fokus der Akademie steht die Führungspersönlichkeit mit ihren Herausforderungen, Trends zu erkennen, Konzepte zu erarbeiten, Potentiale zu mobilisieren und Prozesse zu steuern. Die KMM Akademie zeichnet sich dadurch aus, dass für konkrete Aufgaben aus der Berufspraxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuelle Lösungen erarbeitet werden. In den Angeboten der Akademie berücksichtigen wir das spezifische Umfeld und die individuelle Arbeitssituation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Programme sind deshalb auf die Herausforderungen von Führungskräften unterschiedlicher Hierarchieebenen ausgerichtet, anstatt sich nach Sparten (Museen, Theater, Festivals, Kulturämter etc.) aufzuteilen.

Der kreative Austausch und themenübergreifenede Wissenstransfer zwischen den drei Sektoren Staat, Zivilgesellschaft, Kultur- und Kreativwirtschaft ist das Ziel aller Veranstaltungsformate der Akademie. Entscheidener Faktor der Werkstätten und Foren ist das Potential, welches Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Fachkenntnissen und aus ihren professionellen Erfahrungen einbringen. Die Veranstaltungen werden im direkten Austausch untereinander vor - und nachbereitet. So kann gewährleistet werden, dass jede Führungskraft in ihrer spezifischen Situation individuell gefördert und beraten wird.

Die KMM Akademie richtet Qualifizierungsangebote für sämtliche Zielgruppen aus: Das KMM Führungsforum für leitende Köpfe aus Politik, Kultur- und Medieneinrichtungen, die KMM Themenwerkstätten für die mittlere Führungsebene und die KMM Strategiewerkstätten, die wir individuell gestalten und gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern ausrichten.

www.kmm-hamburg.de

Kulturmanagement-Portal

Oliver Scheytt gibt seit Jahren zusammen mit Friedrich Loock das Handbuch für Kulturmanagement & Kulturpolitik heraus. Seit kurzem ist der komplette Inhalt über das Online-Portal www.kulturmanagement-portal.de verfügbar.

In der laufend ergänzten und aktualisierten Online-Bibliothek Kulturmanagement & Kulturpolitik finden sich über 100 Fachbeiträge namhafter Autorinnen und Autoren zu allen Bereichen des Kulturmanagements mit zahlreichen Praxisbeispielen, wertvollen Tipps und direkt einsetzbaren Arbeitshilfen.

Um sich einen lebendigen Eindruck von der Online-Bibliothek zu verschaffen, stehen einige Beiträge zum kostenlosen Download zur Verfügung.

KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH

In den letzten Monaten hat Prof. Dr. Oliver Scheytt GmbH mit der KULTUREXPERTEN GmbH eine Reihe interessanter Mandate im Bereich Personalberatung übernommen. Zu besetzende Positionen waren u.a. die Geschäftsführung einer Stiftung, die Direktion eines Museums, Stellen im Stadtmarketing und im Orchestermanagement. In das Geschäftsfeld Konzept- und Strategieberatung fällt die Begleitung des Strategieentwicklungs-prozesses für die KulturRegion Stuttgart e.V. und den Regionalverband Stuttgart gemeinsam mit Dr. Patrick S. Föhl.

Das im Herbst 2011 in Workshops vorgestellte Konzept fand ein positives Echo bei den Beteiligten und in den Medien. Einen wesentlichen aktuellen Schwerpunkt bildet die Beratung von vier Europäischen Kulturhauptstädten gemeinsam mit dem internationalen Expertenteam von ACULTOS. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2011 haben die KULTUREXPERTEN also schon volle Fahrt aufgenommen.