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oktober

Besetzung von Führungspositionen in Theatern

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KULTUREXPERTEN hat im Jahr 2020 die Verfahren zur Besetzung mehrerer Führungspositionen bei Theatern begleitet. Die Auswahl und die finalen Entscheidungen bei den Intendantenbesetzungen haben Findungskommissionen getroffen, deren Mitglieder Entscheider*innen der Rechtsträger und externe Fachleute (Intendant*innen bzw. Vertreter des Deutschen Bühnenvereins) waren. KULTUREXPERTEN hat die jeweiligen Findungskommissionen bei ihrer Arbeit unterstützt. So wurden in jedem Fall eine vollständige Kandidatenliste vorgelegt, in der die nach der öffentlichen Ausschreibung eingegangenen und die direkt angesprochenen Persönlichkeiten aufgeführt waren. Zudem wurden sämtliche eingegangenen Bewerbungen zugänglich gemacht und nach den von den Theaterträgern vorgegebenen Kriterien vorsortiert. In der Resonanz von Kandidat*innen und Auftraggebern wird hervorgehoben, dass die Expertise des Geschäftsführers Prof. Dr. jur. Oliver Scheytt aus seiner jahrzehntelangen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst und Verwaltung sehr geschätzt wird.

Ein positives erstes Funken reicht nicht aus!

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Oliver Scheytt spricht im Dossier Politik & Kultur mit Cornelie Kunkat über Doppelspitzen, ihre Entstehung und Herausforderungen sowie den Kriterien und Methoden die zu einer „guten“ Personalentscheidung beitragen können. Während es prinzipiell ratsam scheint, dass sich zwei in Zukunft sehr eng zusammenarbeitende Persönlichkeiten vorab in einem ersten Gespräch kennenlernen können, ist dies noch lange keine Garantie für eine langfristig konstruktive Kooperation. Neben klaren Verantwortlichkeiten und Aufgabenzuschnitten ist hier vor allem auch eine klare Kommunikation unter allen Beteiligten der Schlüssel zum Erfolg.

Ob Doppelspitzen grundsätzlich eher von Vor- oder Nachteil sind, lässt sich nicht so leicht beantworten, so kann es auch ohne eine Doppelspitze zu unklaren oder „gedoppelten“ Aussagen einer Führungsperson kommen. Gleichzeitig muss die Gestaltung der obersten Führungsebene auch in die Gesamtkonstellation der Kulturorganisation passen. Oliver Scheytt schließt das Interview mit seiner Einschätzung, dass „wenn man Doppelspitzen komplementär besetzt und sich jede oder jeder auf seine Stärken konzentrieren kann – dann ist es einfach ideal.“ Lesen Sie das komplette Gespräch hier. Dossier

Neubau und Sanierung von Kulturimmobilien

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Zu einem Schwerpunkt in der Strategieberatung der KULTUREXPERTEN Dr. Scheytt GmbH hat sich die Begleitung der Bauherren und Nutzer von Kulturbauten entwickelt. Bei diesen Prozessen besteht eine besondere Herausforderung darin, die Fülle von personellen, organisatorischen und rechtlichen Gestaltungsfragen zu bewältigen. KULTUREXPERTEN hat Methoden und Instrumente für die verschiedenen Phasen und Kernprozesse erarbeitet, auch basierend auf Erfahrungen von Prof. Dr. Oliver Scheytt mit dem Neubau und der Sanierung der Philharmonie, der Stadtbibliothek, der Musikschule, des Stadtarchivs, des Museum Folkwang und insbesondere des Welterbe Zollverein in Essen.

Dabei ist auch immer wieder die Frage relevant, in welcher Rechtsform die jeweilige Kultureinrichtung und der Kulturbau künftig geführt werden sollen. Die Prozessbegleitung bedarf einer genauen Analyse der in den einzelnen Phasen erforderlichen Kompetenzen:

Welche Aufgaben können mit dem derzeitigen oder ggf. zusätzlichem Personal oder externer Unterstützung optimal bewältigt werden?

Aktuell ist KULTUREXPERTEN in die Planungen für den Neubau und/oder die Sanierung des Gutenberg-Museums in Mainz eingebunden. Gemeinsam mit Dr. Julia Ackerschott hat Prof. Dr. Oliver Scheytt in der von der Stadt eingesetzten Arbeitswerkstatt Ende Januar die Rechtsformen für die künftige Trägerschaft des Gutenberg-Museums (Regiebetrieb, gGmbH, Stiftung) erläutert und begründet, warum eine Stiftung privaten Rechts als die bestgeeignete Form erscheint: Sie verschafft ein positives Image, bietet mehr Möglichkeiten zur Akquise von Drittmitteln und zur Einbindung unterschiedlichster Akteure. Die Arbeitswerkstatt wird der Stadt vorschlagen, eine Neubaulösung zu verfolgen, entweder am bisherigen Standort oder auf einem anderen Grundstück in der Innenstadt.